Die Auseinandersetzung auf Facebook zur verfälschenden Nutzung des Namibia Buches

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Eine der Darstellerinnen des Theaterstückes „White People’s Problems“, Thelma Buabeng, kritisiert meinen Offenen Brief. Ich habe darauf zwei Mal geantwortet:

Weniger die Zeitdauer des Aufenthaltes, sondern der Inhalt des Reiseberichts ist entscheidend. Das Grundanliegen der beiden Teilnehmerinnen an der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen, mit denen ich mich traf, ist mir vertraut aus praktischer Unterstützung. Ebenso die vielen weiteren Gespräche über den Kampf ums tägliche Brot, Verhältnis von Mann und Frau u.a. Denn darüber spreche ich auch in Deutschland mit Nachbarn, Bekannten, Arbeitskollegen, Industriearbeitern und Angestellten. Und wissen Sie, was ich feststelle? Überall derserselbe Kern von Problemen: Die, die arbeiten, haben nichts zu sagen über die Ergebnisse ihrer Arbeit, das entscheiden andere, die sich die Früchte dieser Arbeit aneignen. Aktuelles Beispiel: Schließung des Opelwerkes in Bochum. Also nicht „white people’s problems“, sondern „getting rid of the problems derived from capitalism, kolonialism and rassism.” Da bleibt das Theaterstück völlig oberflächlich, arbeitet sich an Stereotypen ab statt an den Herrschenden.

Und meine zweite Antwort:

Habe bisher vergeblich auf Ihren zugesagten Anruf gewartet.
Gestern war ich Chormitglied bei einem mitreißenden Event im ausverkauften Saal des Lehmbruck Museums in Duisburg. Vielfältige Kulturformen wie Chor, Sologesang, Tanz, Orchestermusik und Statements, Mitwirkende aus unterschiedlichsten Kulturen, Ausländer und Deutsche, Flüchtlinge und Migranten, Profis und Laien, Belebung von Kulturgut mit aktuellen Inhalten – alles verbunden zu einer klaren Botschaft: für Völkerfreundschaft und Solidarität, gegen Rassismus und Fremdenhass. Die Klarheit wogegen es geht und wofür uns einsetzen, begeisterte. Ich berichte auf www.quest-reisemagazin.de
Das Theaterstück „White People’s Problems“ sucht dagegen die Probleme und ihre Ursachen in den ganz normalen Menschen selbst, setzt ihnen einen Zerrspiegel vor, statt die Herrschenden als Verantwortliche für Rassismus, Kolonialismus und Imperialismus ins Visier zu nehmen. Deshalb schmort „White People’s Problems“ im eigenen Saft und das Duisburger Event ist gelebte Solidarität, gibt Schwung und Kraft!

 

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